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Massenveranstaltung

Jedes Jahr scheinen es mehr Läufer zu werden, die beim Münchner Stadtlauf dabei sein wollen. Angeblich waren es dieses Mal insgesamt 18.000. Mit ca. 6000 davon standen wir heute morgen kurz vor acht am Alten Peter und warteten auf den Startschuss zum 10-Kilometer-Lauf. Wir, das waren Abejita, Andrea (Stinglchen), Gabi, Christian und ich. Der Himmel war zwar bedeckt, aber die Temperatur war zumindest für meinen Geschmack zu hoch fürs Laufen. Aber um neue Bestzeiten ging es ja keiner von uns, mehr ums Dabeisein bei diesem Massenereignis.
Aber selbst wenn es kühler gewesen wäre, hätten wir keine wirklich gute Zeit erreichen können. Dafür gab es einfach viel zu viele Menschen auf viel zu wenig Platz. Für den ersten Kilometer brauchten wir deshalb mindestens 8 Minuten, wenn nicht noch länger. Auch als wir dann endlich im Englischen Garten waren, kam man nicht so recht voran. Oder besser gesagt, es war kaum möglich, ein gleichmäßiges eigenes Tempo zu laufen. Der Begriff Hindernis- und Slalomparcours trifft es wohl eher. Ich schätze mal, dass wir aufgrund der permanenten Umkurverei von langsameren Mitläufern mindestens 200 – 300 Meter mehr gelaufen sind....
Bei Kilometer 5 las ich dann 35 Minuten und einige Zerquetschte auf meiner Uhr, aber wie ein entspannter 7er-Schnitt hatte es sich wirklich nicht angefühlt. Gas geben, wieder abbremsen, einen Durchschlupf suchen ist auf die Dauer sehr kräftezehrend.
In der zweiten Hälfte hatten wir dann etwas mehr Platz, aber auch hier waren wir eigentlich fast immer noch am Überholen. Gabi und Christian hatten sich mittlerweile etwas abgesetzt von uns, Abe, Andrea und ich blieben zusammen. Ich musste dann, kurz bevor wir in den Hofgarten einbogen, ein paar Gehschritte einlegen, weil es mir ein wenig schwindlig wurde. Da mir nichts daran lag, womöglich am Boden liegend von irgendwelchen weiß gewandeten Männern umsorgt zu werden, ging ich lieber einige Meter. Das Schwindelgefühl war schnell wieder vorbei und so lief ich dann doch noch recht flott weiter Richtung Ziel. Auch für einen kleinen Endspurt reichte die Kraft dann noch, so dass wir zu dritt bei 1:08:35 die Ziellinie überquerten.
So schlecht finde ich diese Zeit in Anbetracht der Umstände – schwülwarm, kaum Platz, permanenter Tempo- und Richtungswechsel – denn doch nicht.
Während der letzten 2 Kilometer ging mir aber der Gedanke durch den Kopf, welcher Idiot mir wohl die Idee eingepflanzt hat, am nächsten Sonntag gleich wieder einen 10-Kilometer-Lauf zu absolvieren. Bin ich eigentlich a bissl narrisch? A bissl schon, oder?

eingetragen von Uschi am 26.06.2005, 17:29 Uhr

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